Rainfarn

Beginnen wir mit dem wichtigen Hinweis: Der Rainfarn weist giftige Inhaltsstoffe auf und kann Allergien auslösen. Mit falschen, bei manchen Menschen schon in geringen Dosierungen, kann der Rainfarn zu Vergiftungen frühen. Trotzdem hat der Rainfarn eine lange, traditionsreiche Geschichte als Heilpflanze bei Wurmerkrankungen und Ungeziefer. Heutzutage raten Experten von der inneren Anwendung eher ab. So solltet ihr die wirklich schöne Pflanze eher zu Zierzwecken nutzen. 

Ohne Bedenken könnt ihr die Pflanze jedoch in einem Bereich einsetzen: als natürliches Pflanzenschutzmittel. Um stark riechende ätherische Rainfarn-Aufgüsse herzustellen, solltet ihr die frischen oder getrockneten Blätter und Blüten mit kochendem Wasser übergießen und etwa eine Stunde ziehen lassen. Danach durch ein Sieb oder Seihtuch geben und im Verhältnis 1:10 (schwacher Ungezieferbefall) oder 1:5 (starker Befall) mit Wasser auf die betroffenen Pflanzen sprühen. 

Der Rainfarn lässt sich als stark wuchernde und krautige Pflanze bestimmen. Ein starker Eigengeruch geht von ihm aus. Die körbchenförmigen Blüten leuchten in gold-gelber Farbe. Die Blätter sind länglich und leicht gezackt und am Stängel wechselständig angeordnet. 

Foto: Helge Klaus Rieder