Meerrettich

Der aus Südrussland eingewanderte Verwandte von Rüben und Radieschen ist nur gelegentlich wild anzutreffen und wächst bis zu einem Meter hoch. In der Küche finden vor allem die frischen Wurzeln Verwendung, fein gerieben als pikante Würze. Eine faust-dick-hinter-den-Ohren Reaktion ist hier nicht ungewöhnlich: Im unverarbeitetem Zustand ist die Wurzel geruchslos, wird sie allerdings geschnitten oder gerieben, verströmt sie einen stechenden zu Tränen reizenden Geruch – aua! Zubereiten kannst du die junge Blätter auch als Gemüse, ähnlich wie Spinat oder Pesto. 

Der Meerrettich ist eine Vitamin C Bombe, regt unseren Stoffwechsel an und fördert insbesondere die Fettverdauung. 

Foto: Helge Klaus Rieder