Kanadische Goldrute

Um die Kanadische Goldrute zu bewundern, müssen wir uns nicht auf die Reise nach Kanada begeben. Ein Spaziergang am Lerchenberg reicht völlig aus, um die hoch wachsende, krautige Pflanze mit ihren buschigen gelben Blüten zu bestaunen. Während ihr euch von ihrem Leuchten bezaubern lasst, könnt ihr euch sicher ohne weiteres vorstellen, warum sie als Färberpflanze eingesetzt wird. 

Doch nicht nur optisch ist die Pflanze ein Hit: Mit einem honigartigen Geschmack machen sich die Blüten besonders gut um Torten, Desserts und Eisspeisen zu verfeinern. Auch ein Goldruten-Sirup (aus den Blüten, Wasser, Zucker und Zitrone) können wir empfehlen, da wirklich schmackhaft.  

Die kanadische Goldrute zählt außerdem zu den klassischen Nieren- und Blasenkräutern. Ein Tee aus dem blühenden Kraut schafft wegen seiner harntreibenden Wirkung Abhilfe. Schadstoffe und Bakterien können so ausgespült werden. Die Kanadische Goldrute hat eine weitere Fähigkeit: Bei juckenden Insektenstichen etwa schafft die Pflanze – als Tinktur aufgetragen – Linderung. 

Foto: AnRo0002