Blutampfer

Der Blutampfer (auch Hain-Ampfer genannt) trägt seinen Namen nicht ohne Grund: Auffallend rote Adern lassen sich auf seinen Blättern erkennen. Dieses Erscheinungsbild macht die pflegeleichte Pflanze attraktiv und dekorativ – ideal auch als Zierpflanze. Verwandt ist der Blutampfer mit dem Sauerampfer – optisch ähnlich, im Geschmack ist der Blutampfer milder. 

Nachgesagt wird dem Blutampfer passend zu seinem Namen eine reinigende Wirkung für – dreimal dürft ihr raten – unser Blut. Eine solche Frühjahrskur mit der täglichen Einnahme von kleinen (!) Mengen der Blätter sollte den Zeitraum von 14 Tagen nicht überschreiten. Ein weiterer Anwendungsbereich ist die Mundspülung – Entzündungen im Mundbereich können mit dem frischen Saft des Blutampfers behandelt werden. 

Als Gewürz mit hohem Vitamin C Gehalt peppt der Blutampfer außerdem Gemüsegerichte, Soßen und Salate auf. Die kleingeschnittenen Blätter schmecken als Suppenbeilage besonders lecker. Achtung: Gekocht werden sollten die Blätter des Blutampfers nicht, denn da geht die heilende Wirkung verloren. Blutampfer sollte nur in kleinen Mengen verspeist werden. 

Foto: Linda Snider