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HARALD WELZER KOMMT…

21.2.2018  19.30Uhr  Mehrzweckhalle Zella-Mehlis

Karten: in allen Geschäftsstellen von Freies Wort, online bei Provinzkultur und an der Abendkasse

Harald Welzer
studierte Soziologie, Politische Wissenschaft und Literatur in Hannover. Er ist Mitbegründer und Direktor der gemeinnützigen Stiftung „Futur II“. Seit Juli 2012 ist er Honorarprofessor für Transformationsdesign in Flensburg und lehrt an der Universität St. Gallen. Welzer ist Autor bzw. Mitautor u.a. folgender Bücher: Selbst Denken – Eine Anleitung zum Widerstand (2013); Transformationsdesign – Wege in eine zukunftsfähige Moderne (2014); Die offene Gesellschaft und ihre Freunde (2016); Wir sind die Mehrheit – Für eine offene Gesellschaft (2017); Die smarte Diktatur – Der Angriff auf unsere Freiheit (2017).

„Wir leben in einer kommunikativen Kultur, die tunlichst vermeidet, über die tatsächlich existierenden Probleme zu sprechen.“
(Welzer, Die offene Gesellschaft S. 110)

„Das Ende der Megamaschine“ (Scheidler) war Titel der ersten Querdenken-Veranstaltung 2017. Gemeint ist die Einsicht, dass Wirtschaften und Leben, das darauf fußt, Ressourcen schneller zu verbrauchen, als sie gebildet werden, nicht unendlich weitergehen wird. Der gewollte Spagat vom Erhalt einer stets wachsenden Wirtschaft auf der einen Seite und Erhalt des Lebens auf dem Planeten andererseits erweist sich als unmöglich.
Und die vermeintliche Stabilität der reichen Industrieländer, die sich demokratisch nennen, bröckelt – eine indirekte Ermüdungserscheinung.
Bis hier gilt oft Konsens und danach noch öfter Stille. Politikerinnen und Politiker schweigen sich aus, in allen Parlamenten gleichermaßen.
Dieses Verschweigen öffnet die rechte Flanke (und zuweilen auch die extrem Linke). Nationalismen beherrschen die Szene. Eine regulierte Transformation hin zu einer nachhaltigen Kultur hat wenig Stimme im globalen Parlament.
Was sind echte „Triebkräfte“, die dazu verhelfen, die nötige Weichenstellung in Richtung Nachhaltigkeit vorzubereiten?
Was kann zuversichtlich stimmen, nachhaltigen Gesellschaften, also Verhältnissen, in denen wir wirklich leben wollen, leben können, zur Entwicklung zu verhelfen?

Mit Harald Welzer kommt nicht nur ein streitbarer Zukunftsforscher mit glasklarem Blick auf die ökologisch bedingten Dissonanzen unserer gegenwärtigen (Politik)Kultur, sondern auch ein brillanter Redner, dem man sich nur schwer entziehen kann.
Mit gleichsam provokativen wie auch belegbaren Thesen und daraus entwickelten Vorschlägen geht Welzer Wege für uns vor, die in naher Zukunft so oder ähnlich nicht nur vorstellbar, sondern auch sehr wahrscheinlich sind.

 

 

Trailer 4. Thüringer Improcup am 25.11. um 19.00 Uhr in Zella-Mehlis

Der Aufwind wirbelt!

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